Wie präsentiert sich Tennis als Frauensportart in den Medien?

Die Ausgangslage

Die Medienlandschaft bleibt ein hartes Pflaster für weibliche Tennisspielerinnen. Während Männer oft in goldenen Lichtstrahlen sitzen, kämpfen Frauen um jede Minute Sendezeit. Und das ist erst die halbe Wahrheit.

Fernsehen und Hauptsendezeit

Einfach gesagt: Mehr Werbung, weniger Action. Wenn ein Turnier wie Wimbledon ausgestrahlt wird, sieht man die Top‑Ladies, aber nur in den Vormittagsblöcken. Noch schlimmer: Werbepausen werden mit Lifestyle‑Stories gefüllt, nicht mit Spielanalysen. Das Resultat: ZuschauerInnen verlieren das Interesse, weil das Bild fehlt.

Social Media – das zweischneidige Schwert

Hier dreht sich das Spiel. Instagram, TikTok und Co. bieten Plattformen, wo Spielerinnen direkt zu Fans sprechen. Aber das ist kein Freifahrtschein für Qualität. Viele Konten konzentrieren sich nur auf Fashion‑Shots und Beauty‑Tipps. Und plötzlich ist das eigentliche Tennis lautlos.

Stereotype und Bildsprache

Die Bildsprache bleibt veraltet. Frauen im Tennis werden häufig als „elegante Tänzerinnen“ präsentiert, nicht als kraftvolle Athletinnen. Das führt zu einer falschen Erwartungshaltung beim Publikum. Ergebnis: Der Sport wird nicht ernst genommen.

Kommerzielle Interessen

Werbetreibende lieben das Wort „Power“, wenn es um Männer geht. Bei Frauen suchen sie nach „Grace“ und „Style“. Das prägt die Auswahl der Highlight‑Clips, die in den Newsfeeds landen. Und das ist ein klarer Bias.

Der Weg nach vorne

Hier ist die Botschaft: Medien müssen das Narrativ umdrehen. Mehr Fokus auf technische Finesse, weniger auf Kleiderwahl. Und die Sender sollten prime‑time Slots für Frauen-Turniere reservieren. Zuschauer*innen verdienen echte Sportmomente, nicht nur Fotogalerien.

Handeln Sie jetzt

Starten Sie eine Petition bei Ihrem lokalen Sender, fordern Sie mehr Live‑Übertragungen an und setzen Sie den Hashtag #TennisistPower. Und vergessen Sie nicht, auf tennisfrauen.com die neuesten Ressourcen zu nutzen. Blickwechsel nötig. Besseres Bild jetzt.